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Posts Tagged ‘Gold’


von Holger Roehlig

GATA widmet sich seit 1999 den Vorgängen, die sich um den Goldpreis herum abspielen. Vor Jahren schon veröffentlichte GATA einen Kracher. Es war der Artikel von einem Hochrangigen, Oleg V. Mozhaiskov, der Bank von Russland. Titel des Artikels war “Perspectives on Gold: A Viewpoint from the Central Bank”. Der Artikel ist von 2004 und meines Wissens kann man ihn noch immer im Netz finden. Zum Beispiel hier, es gibt weitere Fundstellen, GATA publizierte den Artikel 2006 hier, die Darstellung ist bei GATA schöner. Ob die beiden Artikel identisch sind weiss ich nicht. Vielleicht überprüfe ich es noch mit dem UNIX-GNU-Linux Befehl “diff [DateiA] [DateiB]” und “wc”, denn auch ich habe mein Denken ausgelagert.

Jetzt behauptet GATA Beweise zu haben für massive Manipulationen des Goldpreises. Im wesentlichen geht es dabei um Leerverkäufe mit denen der Goldpreis künstlich gedrückt wird, einen Mechanismus beschrieb schon der Russe Oleg V. Mozhaiskov 2004.  GATA behauptet nun Beweise zu haben, dass die Menge der Leerverkäufe nicht mehr mit Realgold gedeckt werden können.

GATA (Hervorhebung durch mich):

“GATA has evidence that there are enormous physical short positions in the gold and silver markets that cannot be covered. Because of the decades-long interference with the gold market, we estimate that the free-market price of gold is multiples of the current price. Growing stress caused by burgeoning physical bullion demand is threatening to lead to a price explosion, which will restore to the market the balance that regulation has failed to maintain. In our view, the Comex paper market will become dysfunctional, with “force majeure” having to be declared as the concentrated shorts are unable to deliver on their obligations.”

Passend ist in diesem Zusammenhang eine Meldung, die hohe Wellen schlägt bei Jesse’s Café Américain –

Are Traders Demanding US Credit Default Swaps Payable in Gold?

bei Zero Hedge, bei Max Keiser. Eine Frau von gutem Ruf, Janet Tavakoli, schreibt in der Huffington Post Käufer von CDS gegen die USA verlangen Absicherung in…Gold. Der Witz, einer der Witze, der Sache ist: Falls der Versicherungsfall eintritt – und das wird er – für den sich die CDS Käufer absichern wollen, dann kann eben gerade von der Gegenseite nicht gezahlt werden: Nicht in Gold, weil keines bzw. nicht genug vorhanden, und nicht in Dollar, weil die eben gerade deswegen, weil der Versicherungsfall eintrat, entwertet sind. Es geht nur darum die heisse Kartoffel schnell weiterzureichen und dabei noch einen kleinen saftigen Zock zu machen. Wie man es wagen kann solche Wetten ohne Astrologie anzugehen ist mehr als ich begreifen kann aber wahrscheinlich haben die Player Astrologen, etwa den, der zehn Jahre lang aus Dubai (oder Abu Dabi, ich verwechsle die Namen immer) megaerfolgreich einen Fonds verwaltete und zugab die Astrologie Hamburger Schule dafür zu verwenden, sein Fonds war zehn Jahre lang ununterbrochen auf dem Spitzenplatz, nach 10 Jahren stieg er aus. Falls jemand den Namen wissen will, den Namen des Managers, so möge er sein Interesse als Kommentar bekunden.

Huff’ Post:

Washington Must Ban U.S. Credit Derivatives as Traders Demand Gold

U.S. credit default swaps currently trade in euros. After all, if the U.S. defaults, who will want payment in devalued U.S. dollars? The euro recently weakened relative to the dollar, and market participants are calling for contracts that require payment in gold. If they get their way, speculators on the winning side of a price move will demand collateral paid in gold.

The market can create an unlimited number of these contracts very rapidly. The U.S. wouldn’t have to ever default to trigger a major disruption in the gold market. Spreads (or prices) on the credit default swaps could simply move based on “news,” and demand for gold would soar.

If this speculation drives up the price of gold, and the available gold supply becomes limited, are you willing to post your children as collateral?

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Udo Ulfkotte

Der deutsche Wirtschaftswissenschaflter Thorsten Polleit prophezeit das Ende des ungedeckten Papiergeldsystems und die Rückkehr zum Goldstandard. Geldbesitzer werden nach seinen Angaben große Teile ihrer Vermögen verlieren. Panikmache oder realistischer Blick in die Zukunft?

Thorsten Polleit ist Professor an der Frankfurt School of Finance & Management. Er ist Geldexperte. Er studierte von 1988 bis 1993 Wirtschaftswissenschaften in Münster und sitzt heute in vielen Gremien, in denen die Finanzmärkte und der Geldwert beobachtet werden; etwa im EZB-Schattenrat, der die EU-Zentralbank beobachtet. 

Der Mann sagt, dass derzeit das Geldsystem reformiert werde. Überall dort, wo Gold in Münzen geprägt werde, da arbeite man am Rande der Kapazitäten. Menschen, die Geld haben und in die Zukunft blicken, wollten Teile des Geldes in Gold wechseln. Die Nachfrage nach Silber und Gold steigt tatsächlich. In diesem Punkt irrt er sicher nicht.

Und Polleit sagt, diese freien Marktkräfte seien gerade dabei, eine Veränderung unseres Geldsystems herbeizuführen. Polleit behauptet, dass wir auf eine gewaltige Währungsreform zusteuern. Er sagt zudem in einem Interview: »Wir können aber damit rechnen, dass der Tauschwert des heutigen Geldes stark zurückgehen wird.« Es werde eine starke Entwertung des Papiergelds geben. Gold und Silber würden als Zahlungsmittel immer begehrter. Nicht nur für die Amerikaner und den Dollar gelte die Devise, dass man künftig besser »In Gold We Trust« statt »In God We Trust« auf die Papierscheine drucken solle. Denn die vom Staat angetriebene Inflation werde das Papiergeld immer schneller entwerten.

Jahrzehntelang galt ein stabiler Geldwert als Ziel aller westlichen Zentralbanken, jetzt stellt dieses Ziel sogar der Währungsfonds infrage. Nicht nur für Fed-Chef Bernanke ist mehr Inflation »nicht ohne Reiz«. Seine Empfehlung: Nicht mehr um zwei Prozent, wie bisher allseits anerkannt, soll der Geldwert pro Jahr schrumpfen dürfen, sondern um vier Prozent. Damit hätten Zentralbanken mehr Spielraum, um in Krisen die Wirtschaft aus der Schockstarre zu befreien. Es passiert also genau das, was Wirtschafts- und Geldfachmann Thorsten Polleit prognostiziert. Die Inflation kommt und kurbelt die Entwertung des Papiergeldes weiter an.

Was also bedeutet das für den Privatmann?

1. Wer bettelarm ist oder vom Sozialstaat lebt, der kann sich beruhigt zurücklehnen. Ihm wird nichts genommen werden. Weil die westlichen Regierungen schwere Unruhen vermeiden wollen (sie könnten sonst gestürzt werden), gibt es auch künftig ganz sicher eine Grundversorgung.

2. Wer Geld hat und schon immer ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollte, der sollte sich nun in Ruhe umsehen. Die Immobilienpreise sind im Keller und die Hypothekenzinsen sind extrem günstig.

3. Wer sich nicht an eine Immobilie binden, aber Ersparnisse dennoch in sicherer Form anlegen möchte, der muss nun entscheiden, ob er eine künftige Generation mit seinen Ersparnissen beglücken möchte (etwa Kinder), oder schnell verfügbare sichere Anlageformen anstrebt. Je nach Antwort kommt dann für die meisten ganz sicher für das zu planende Portfolio auf den vordersten Plätze auch Gold in Frage, gefolgt – bei jenen, die extrem langfristig für künftige Generationen planen – von konservativen Anlagen wie Ackerland, (Misch-, Nutz-)Waldflächen (Pachteinnahmen entsprechen auch in schweren Zeiten Zinsen, selbst in Form bäuerlicher Naturalien), »sicheren« Währungen wie dem Schweizer Franken und sicheren Anleihen wie etwa denjenigen wohlhabender Schweizer Kantone (das Geld ist damit in Franken angelegt) und Aktienanlagen in absolut konservative Unternehmen wie Volkswagen.

Der als »Rohstoff-Guru« bezeichnete Investor Jim Rogers sagt: »Ich bin mir sicher, dass Gold die 2.000 US-Dollar je Feinunze in den nächsten neun bis zehn Jahren erreichen wird.« Wenn er Recht behalten sollte, würde die Feinunze Gold im Jahr 2020 etwa 900 US-Dollar mehr wert sein als heute. Ein Rendite, wie sie sonst nirgends möglich ist. Zumindest nicht, wenn es sich um eine seriöse Geldanlage handelt. Dass es bei steigenden Inflationsraten und Entwertungen des Papiergeldes zu steigenden Preisen für die Feinunze Gold kommen wird – darüber sind sich die seriösen Fachleute einig. Und deshalb sollte man auch über die Prognosen des deutschen Geldfachmannes Thorsten Polleit einmal in Ruhe nachdenken. Denn er verbreitet nicht Panik. Er sagt nur das, was staatliche Stellen derzeit ganz bestimmt nicht sagen würden, weil es politisch unkorrekt und unerwünscht ist. 

ORIGINAL: http://info.kopp-verlag.de/nc/news/renaissance-des-goldes-in-gold-we-trust.html

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Russland steigerte seine Goldkäufe dergestalt, dass sie 45 % höher sind als die Goldproduktion des Landes. Die Erkenntnis des Kommenden breitet sich allmählich aus…

The Golden Truth:

Is a Big Oil Producer in the Middle East Hoovering Gold?

Yesterday, The Gartman Letter contained a comment from a Canadian “friend” who stated that according to his sources:

…an oil producer in [the Middle East] is converting about 200,000 BPD of oil sales into gold bullion – this offtake would equal about 6% of annual gold production…the quiet flight from dollars is accelerating… [and further] Russia bought 25 metric tonnes of gold in January, so 300 T per annum rate which is 45% more than the run rate of Russian gold production. A senior gold mining company operating in China informs us that China is buying all domestic gold production that is not consumed locally.

Die folgende Grafik der russischen Goldreserven – und wie rasant sie aufgestockt werden! – stammt von The Golden Truth. Zum Vergrößern klicken Sie hier.

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