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Posts Tagged ‘Griechenland’


Wir warten auf die Zündung

Rund 600 Billionen Dollar sind nominal angehäuft in Form von Derivaten, Finanzprodukten, die herzlich wenig damit zu tun haben worum es in der Realwirtschaft geht – Bedarfsdeckung mit Realgütern zur Lebenserleichterung. Die Derivate sind Wetten, Teil der Fiwi (Finanzwirtschaft.)
Es amüsiert, dass das Damoklesschwert von 600 Billionen $ Spielschulden über den Köpfen der Normalmenschen hängt während in Deutschland Sportwetten im Internet verboten wurden. Aberwitzig.
Die Schätzungen der Derivate schwanken im Bereich zwischen 600 und 700 Billionen. Die große Mehrheit davon – 437 Billionen $ – sind verkettet mit Wetten auf Zinszahlungen von Staaten. In einer Note an Anleger berichtet der Leiter eines Funds dass so ziemlich jedes beliebige kleine Ereignis ausreichen kann um eine Kettenreaktion in Gang zu setzen die das Gebirge der 600 Billionen $ zerrüttet. Wohlgemerkt: Ein kleines Ereignis.

New York Post:

Greece’s hidden debt soaring

Gordon Long, founder of a private venture-capital fund, said in an investor note that there is more than $600 trillion in notational value in the global derivative market, with $437 trillion of it tied to interest rate swaps.

“Any credit event could trigger a cascading event,” Long wrote in the report. “It does not have to be default; it could be a downgrade in swap contracts that would do the trick for a collateral call. Something is going to cause it to topple, whether it’s a situation in Dubai, Greece or New Jersey.”

With this as a backdrop, is it any wonder that the US dollar has been on a strong run since last November against the euro and the British pound? Also, gold versus the euro has risen 16 percent in the same time frame.

Major investors also have a record number of future bets that the euro will depreciate against the dollar over the short term.

Im Artikel der New York Post wird endlich mal wieder Tacheles geredet: Es geht darum private Schulden zu sozialisieren. Auf Deutsch: Schulden von Privatleuten der Allgemeinheit, dem Volk aufzubürden. Testfall dafür ist Island. In Island haben Privatbanken pleitegemacht. Dumme Anleger aus England und Holland hatten dort Geld hingegeben weil diese Privatbanken hohe Zinsen boten. Die Anleger waren dämlich weil sie den jahrtausendjahrealten römischen Satz “Caveat emptor” (Der Käufer möge achtgeben) nicht kannten und nicht beherzigten. Als die Banken pleite waren und die privaten Inhaber der Banken ihr eigenes Geld in Sicherheit gebracht hatten und Island verlassen hatten jaulten die dummen Anleger herum. Sie verlangen von dem Volk Islands Ersatz für ihre eigene Doofheit. Sie besitzen die Frechheit von unbeteiligten Dritten nicht nur ihr Geld zu verlangen sondern auch 5% Zinsen. Deutsche Systemmedien berichten immer nur den Ursprungsgeldbetrag. Die Zinsen berichten deutsche Systemmedien nicht. Sie verschweigen, dass aus den 12.000 € pro Kopf wegen der 5% Zinsen rund 20.000 € werden. Islands Volk soll also in die Schuldknechtschaft gehen weil andere pleitemachten und sich absetzten. Ich persönlich sehe in diesem Ansinnen nichts anderes als die Neueinführung der Sklaverei.
Was Island erlebt ist der Test. Nach Island sind andere Länder dran.

New York Post:

Iceland and Dubai are the test studies for how the Europeans may deal with the idea of socializing private debt through public funding.

Schulden Griechenlands
und anderer der GIPSI / PIIGS viel höher als behauptet

Außerdem erfahren wir im Artikel der New York Post, dass und warum die Schulden der PIIGS viel höher sind als uns erzählt wird. Es wird veranschaulicht mit einem Beispiel. Kurz gesagt geht es darum: Griechenland und andere Länder haben Staatsgarantien abgegeben für Privatfirmen. Diese Privatfirmen machten schon Pleite oder sie tun es noch. Somit gehen die Schulden dieser Pleitefirmen auf Griechenland bzw. die anderen Staaten über. Wieder das gleiche Spiel: Gewinne flossen in die Taschen der Privateigentümer der Firmen. Die Schulden der Firmen werden sozialisiert = der Allgemeinheit aufgehalst.

Hier ist konkretes Beispiel für eben beschriebenes Spielchen:

* In 2005, Greece wanted to develop a Mediterranean beachfront location for tourists but didn’t want to float infrastructure bonds to pay for the development because its debt load was over the ceiling threshold set by the EU. So it brought in a Wall Street bank, like Goldman Sachs, which suggested it establish a Special Purpose Vehicle.

* This SPV in essence allowed the public development company to finance the infrastructure project with the Greek government guaranteeing the debt. The project moved forward with no impact on Greece’s credit rating — until the housing economy went south and the developer declared bankruptcy. Greece now has to add the debt to its balance sheet.

Read more: http://www.nypost.com/p/news/business/greece_hidden_debt_soaring_yCcLPXjD1sDbRxgP51ANKJ#ixzz0hZx0N7eV

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Dass die EU nicht nur ein fröhlicher Reigen ist, wird Griechenland bald zu spüren gekommen. Denn es laufen Vorbereitungen für den Einsatz der Geheimarmee EUROGENDFOR, die nun die Aufstände in Griechenland niederschmettern soll. Und zwar mit der Lizenz zum Töten.

Lange galt die EU-Geheimarmee EUROGENDFOR als Erfindung von Verschwörungstheoretikern und EU-Gegnern. Doch mittlerweile ist die Existenz  der „European Gendarmerie Force“ mehr oder weniger offiziell und auch bekannt, dass die Kriegstruppe ihren Sitz in Norditalien hat. Nun bereiten sie sich für den ersten grossen Einsatz vor. Gegen die Bevölkerung von Griechenland.

Auf den griechischen Strassen entlädt sich die Wut über die Regierung, Korruption und die Misswirtschaft, welche nun die Bevölkerung ausbaden muss. Brüssel reagiert. Und trifft Vorbereitungen, zum ersten Mal die EU-Geheimtruppe zur Niederschlagung von Aufständen einzusetzen. Die EUROGENDFOR ist eine 3’000 starke Sondergreiftruppe, die ihren Sitz in Vincenza, Italien hat. Auftrag der mit geheimdienstlichen Kompetenzen ausgestatteten Truppe ist „die Sicherheit in europäischen Krisengebieten“. Ihre Aufgabe ist es, als Polizeitruppe Aufstände niederzuschlagen.

EUROGENDFOR ist eine paramilitärische Gendamerie, die anstelle von regulären Militärs eingesetzt wird, um den Eindruck abzuwenden, die Armee eines Landes schiesse auf die eigenen Bürger. Die „European Gendarmerie Force“ kann überall dort eingesetzt werden, wo die EU eine Krise sieht – beispielsweise auch, wenn ein EU-Land den Vertrag von Lissabon nicht ratifiziert oder aus dem EU-Staaten- oder Währungsverbund gegen den Willen der Brüsseler Zentralregierung ausscheren will. Das steht so im „Vertrag von Velsen“, der die Einsätze von EUROGENDFOR regelt. Sie wurde auf Initiative der früheren französischen Verteidigungsministerin Alliot-Marie eingerichtet, nachdem es in Frankreich immer öfter innere Unruhen zugewanderter muslimischer Jugendlicher mit Strassenschlachten und Plünderungen gegeben hatte.

Die Soldaten dieser paramilitärischen EU-Truppe müssen sich zwar beim Einsatz an das geltende Recht des Staates halten, in dem sie eingesetzt und stationiert werden, aber: Alle Gebäude und Gelände, die von Truppen in Beschlag genommen werden, sind immun und selbst für Behörden des Staates nicht zugänglich. Die EU setzt damit nationales Recht auch bei der Aufstandsbekämpfung ausser Kraft. Hatte am Ende die SVP doch recht? 

European Gendarmerie Force

ORIGINAL: http://www.seite3.ch/EU+Geheimarmee+gegen+Demonstranten+in+Griechenland+/430897/detail.html

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