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Die jüngere Geschichte beweist, dass Inlandsterror eine Spezialität der Regierung ist.

Die sehr verdächtige Pentagon-Schießerei, Wasser auf die Mühlen der aggressiven Hetzkampagne der Establishment-Medien um Dissens gegenüber der Regierung als gewaltsamen Extremismus darzustellen, beginnt nun dieselben Anzeichen aufzuweisen, die auch bei jedem anderen bedeutenden und von uns untersuchten Fall vorlagen, wo die Behörden nicht nur Vorwissen zum Anschlag hatten, sondern diesen tatsächlich von Anfang bis Ende unterstützen.

Die Enthüllung, dass die Eltern des Schützen, John Patrick Bedell, die Behörden warnten, ihr Sohn wäre verschwunden, bewaffnet und gefährlich, entspricht ähnlichen Warnungen, welche die Behörden vor dem Anschlag des Unterhosenbombers am Weihnachtstag erhielten und dies ist lediglich ein Indiz aus einer Fülle von Hinweisen, dass der Vorfall von Flug Delta 253 eine Falsche Flagge Operation war.

Wenn wir uns nur die letzten bedeutenden Terrorfälle in den Vereinigten Staaten anschauen, werden wir umgehend daran erinnert, dass der Anschlag in jedem einzelnen Fall künstlich durch die Bundesbehörden herbeigeführt wurde und man diesen danach dann mit enthusiastischer Unterstützung der Konzernmedien als Rechtfertigung verwendete um eine stärkere Finanzierung und mehr Machtbefugnisse sowie mehr Autorität zur Denunzierung von Kritikern des Kriegs gegen den Terror und von Dissens gegen den Staat im Allgemeinen zu erhalten.

Am 27.01.2010 berichtete Detroit News, wie das US-Außenministerium sich weigerte Umar Farouk Abdulmutallabs Visum zurückzuziehen. Trotz der Tatsache, dass er auf der Terrorliste stand, erlaubte man ihm das Flugzeug zu besteigen, angeblich um dadurch den Abbruch einer größeren Untersuchung zu vermdeiden.

Nach wochenlanger Hinhaltetaktik zogen die Behörden still und leise die offizielle Geschichte des fehlgeschlagenem Anschlags zurück und bestätigten, dass ein Mittäter beteiligt war, nachdem die Beschreibung des Augenzeugen, Kurt Haskell, über einen gut gekleideten Mann, der Umar Farouk Abdul Mutallab in Amsterdam an Bord von Flug 253 half, über Wochen bestritten und verspottet wurde.

Der Rechtsanwalt Kurt Haskell beteuerte von Beginn an, dass er einen gut gekleideten indisch aussehenden Man dabei beobachtete, wie er dem bezichtigten Bombenattentäter dabei half das Flugzeug zu betreten, obwohl dieser keinen Reisepasse hatte und auf der Terrorliste stand.

„Während Mutallab schlecht gekleidet war, trug sein Freund einen teuren Anzug, sagte Haskell. Er sagte, der Man im Anzug fragte die Mitarbeiter am Abfertigungsschalter, ob Mutallab ohne Reisepass an Bord könne. „Der Kerl sagte ´Er ist aus dem Sudan und wir machen das immer so.`“ berichtete die Nachrichtenseite Michigan Live.

FBI Agenten befragten Haskell und er erzählte ihnen von dem gut gekleideten Mann, aber die Beamten weigerten sich zuzugeben, dass hier eine größere Verschwörung vorlag und beharrten stoisch auf der offiziellen Geschichte, Mutallab habe allein gehandelt. Die Behörden behaupteten, dass die Videoaufzeichnungen keinen zweiten Mann gezeigt hätten, der Mutallab begleitete und verweigerten sich dennoch irgendwelche Aufzeichnungen des bezichtigten Bombenattentäters zu veröffentlichen.

Es scheinen wenig Zweifel darüber zu bestehen, dass Abdulmutallab wenigstens einen Komplizen, wenn nicht noch weitere Helfer, gehabt hat. Die Behörden schwiegen weiterhin auch zu anderen Augenzeugenberichten, die einen Mann beschrieben, der den angeblichen Terroristen den ganzen Flug hindurch filmte, ein Zusammenhang der stark darauf hindeutet, dass Abdulmutallab an einer Art von Übung beteiligt war und die Fäden von Leuten in höherer Position gezogen wurden.

Der Zwischenfall von Flug Delta 253 war lediglich einer von dutzenden Terrorpleiten und Fehlschlägen, die seit 9/11 durch Helfershelfer beschuldigter Terroristen an allen Ecken und Enden orchestriert wurden. Niemals sind wir auf einen bedeutenden Fall gestoßen, wo Terroristen an einem Anschlag beteiligt waren, die nicht vom FBI und Bundesinformanten angestachelt worden oder wo klares Vorwissen und Vorwarnungen nicht offensichtlich gewesen wären.

Oder der Fall des Attentäters in der US-Militärbasis Fort Hood, Major Nidal Malik Hasan, der fast ein ganzes Jahr vor seinem Amoklauf wiederholt mit angeblichen Al-Qaeda Führern kommunizierte. Das FBI wusste, dass Hasan E-Mails an Terroristen versandte, aber sie taten nichts, erlaubten ihn auf der US-Militärbasis zu bleiben und luden ihn sogar noch ein an einer Übung der US-Heimatschutzbehörde teilzunehmen.

Hasan „sandte zwischen 10 bis 20 E-Mails an verschiedene mit Terrorismus in Zusammenhang stehende Figuren, wozu auch Anwar Aulaqi gehörte, ein radikaler Imam aus Virginia, der offen für Al-Qaeda in Jemen Propaganda betrieb und Verbindungen zu verschiedenen der 9/11-Kidnapper hatte.“ berichtete die New York Post.

Webster Tarpley berichtete, dass Aulaqi „ein Geheimdienstagent und Sündenbock-Aufpasser“ und „einer der führenden Terrormanager unserer Zeit, der unter islamisch fundamentalistischer Tarnung operiert“, ist, dessen Job es sei „Gruppen von mental benachteiligten und suggestiblen jungen Einfaltspinseln, die während der letzten Jahre fleißig durch FBI- und kanadische RCMP-Agenten zu ´Terroranschlägen` verführt wurden, zu motivieren und zu ermutigen.“

Tarpley verweist auf Aulaqis Rolle bei den Terroranschlägen in Toronto und Fort Dix, New Jersey – die beide von den Bundesbehörden ausgeheckt wurden – als Beweis seiner Nützlichkeit für die Behörden um terroristische Sündenböcken zu radikalisieren.

Rechtsanwälte, die mit dem Fall des vielgerühmten Terroranschlags des Jahres 2007 in Fort Dix zu tun hatten, bei dem „so viele Soldaten wie möglich“ umgebracht werden sollten, kamen zu dem Schluss, dass FBI-Informanten die Schlüsselrollen hinter der Operation einnahmen und die beschuldigten sechs im Ausland geborenen Muslime lediglich pfuschende Sündenböcke waren.

Die „18 Terroristen aus Toronto“ stellten sich auf ähnliche Weise als „ein Haufen inkompetenter Typen, die hauptsächlich durch einen Größenwahnsinnigen getäuscht wurden“, heraus. Der Düngemittel-Sprengstoff, den die terroristische Zelle offensichtlich plante einzusetzen, wurde tatsächlich durch einen Informanten erworben, der für die Royal Canadian Mounted Police arbeitete und die Gruppe radikalisiert hatte.

Auch Hasans direkte Verbindung zum FBI-Agenten und obersten Sündenbock-Bewacher Aulaqi liefert starke Anhaltspunkte dafür, dass der Fort Hood Schütze sehr aufmerksam beobachtet wurde, bevor er den tragischen Amoklauf beging.

Hunderte von Terrorverdächtigen (sprich Sündenböcke und geistig Minderbemittelte) sind durch die Bundesgerichte verurteilt worden. Hierzu zählt auch der Schuhbomber Richard Reid, der die Finsbury Park Moschee im Norden Londons besuchte.

Zu jener Zeit war eine Person namens Abu Hamza al-Masri der Imam der Moschee, der seit 1997 für die britischen Geheimdienste arbeitete. Eine große Zahl der angeblichen Terroristen, die durch amerikanische Gerichte verurteilt wurden, verführte das FBI in klassischer COINTELPRO-Manier. Die Verleiteten hatten keine Verbindungen zu der durch die CIA geschaffenen Gruppe namens Al-Qaeda und wussten oftmals noch nicht einmal, was Al-Qaeda genau ist oder was die Gruppe repräsentiert.

Bei dem in den Medien viel gepriesenen Terrorfall des Jahres 2007 in Miami hatte der angebliche Anführer Narseal

„Prinz Marina“ Batiste „von Al-Qaeda gehört, war sich aber nicht sicher, wofür sie standen. Die Aufhetzer des FBI brachten Batiste dazu Al-Qaeda gegenüber Loyalität zu schwören; danach brachten sie ihn dazu seine Kumpels vor Ort anzurufen um eine ´islamische Armee` in Miami zu formieren. Keiner verfügte über eine militärische Ausbildung. Einige konnten kaum lesen. Aber Batiste versicherte der Gruppe inmitten ihres gemeinsamen Marihuana-Rausches die Großartigkeit der vor ihnen liegenden Sache.“ schrieb Saul Landau.

Dies waren die Männer, die der Komödiant John Stewart als „sieben Penner im Warenlager“ bezeichnete, nachdem der Generalstaatsanwalt Alberto Gonzales lächerlicherweise der Presse mitteilte, dass die Gruppe halbirrer Vorzeigegangster „einen Bodenkrieg gegen Amerika“ plante.

Bei einem der jüngeren Beispiele handelte es sich um den Fall des sogenannten muslimischen Terroristen, den man in New York ergriff und der angeblich eine Synagoge in der Bronx sprengen und von der New York Air National Guard Base startende Militärflugzeuge abschießen wollte. Über einen FBI-Informanten versorgte man ihn mit Bombenattrappen und deaktivierten Raketen, berichtete Christian Science Monitor.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei zweien der Anführer des „tödlichen“ Anschlags, der von den Medien bis zum Abwinken aufgebauscht wurde, um halb zurückgebliebene Kiffer handelte, genauso, wie wir es vorhersagten, da sich unzählige vorangegangene Fälle durch dieselbe Vorgehensweise auszeichneten.

Bedeutet das nun, dass John Patrick Bedells Schießerei durch die Bundesbehörden veranlasst wurde? Das muss nicht notwendigerweise so sein. Es könnte sich bei ihm schlichtweg um einen Vollidioten gehandelt haben, der durchdrehte.

Die aggressiven zuvor in den Medien erschienen Stories – Antiregierungsextremisten und 9/11-Wahrheitssuchende beabsichtigten Gewalt anzuwenden – waren jedoch so durchsichtig, dass wir in der Lage waren, zwei Tage bevor es passierte vorherzusagen, dass ein gewaltsamer Anschlag stattfinden und Menschen mit regierungsfeindlichen Stimmungen in die Schuhe geschoben würde, was dann auch exakt so stattfand.

Die Bundesbehörden scheinen sich nicht allzu viele Sorgen darüber zu machen echte Terroristen aufzuhalten und sind stattdessen davon besessen Sündenböcke zu fabrizieren, zu finanzieren, zu radikalisieren und zwielichtige Gruppen zu Anschlägen anzustacheln um dadurch die riesige Schmiergeldkasse des Kriegs gegen den Terror weiter ausdehnen zu können, während die Massenmedien jede Gelegenheit zelebrieren, wo sie derartige Ereignisse politisieren können um friedlichen Widerstand gegen eine ausufernde ständig anwachsende Regierung als „gewaltsamen Extremismus“ zu dämonisieren.

Mit dieser unheilvollen Partnerschaft verschwören sie sich um in fast monatlichen Rhythmus einen fortwährenden Strom an Abdul Mutallabs und John Patrick Bedells zu produzieren und wir können davon ausgehen in Zukunft noch viel mehr heimische Terroranschläge zu sehen, ob sie nun authentisch, angeheizt oder direkt inszeniert sind – und mit jedem dieser Anschläge werden die Rufe nach Zerstörung der Redefreiheit und Zensur des Rechts, Dissens im Internet zum Ausdruck zu bringen, anschwellen, wobei die Medien wenig oder gar nicht ermitteln, wie es überhaupt zu solchen Anschlägen gekommen ist und wer wirklich dahintersteckt.

Quelle: Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com

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Die Ursache für die dramatische Krise, die seit Anfang Januar den Euro auf Talfahrt geschickt und dem Dollar in gleichem Maße Aufwind verschafft hat, ist nicht einfach das Finanzproblem Griechenlands. Die Krise ist vielmehr das Resultat eines Komplotts und geheimer Absprachen zwischen einigen der mächtigsten Spekulanten an der Wall Street – zweifellos mit stillschweigender Rückendeckung durch das US-Finanzministerium. Das Ziel ist, den Dollar in dieser schwierigen Zeit dadurch zu retten, dass der Euro, die einzige Währung, die als alternative Reservewährung in Frage käme, geschwächt wird.

Die mächtigsten und einflussreichsten Hedge-Fonds- und Finanzplayer der Welt haben sich zu Beginn der gegenwärtigen »Griechenland-Krise« in New York hinter verschlossenen Türen versammelt, um über massive spekulative Angriffe auf den Euro zu beraten. Die mächtigsten Finanzfirmen haben sich offenbar darauf geeinigt, Finanzderivate wie die berüchtigten Credit Default Swaps (Kreditausfallversicherungen für Anleihen) einzusetzen, um den spekulativen Druck auf den Euro zu richten bzw. den Druck zu verstärken.

Im Dezember wurde der Euro noch mit 1,51 Dollar gehandelt, heute steht er bei ungefähr 1,35 Dollar. Mit einem täglichen Handelsvolumen von mindestens 1,2 Billionen Dollar stellt der Euro einen sehr großen Markt dar. Die New Yorker Hedge-Fonds haben in einem sehr verwundbaren Moment zugeschlagen, als die Nachrichten über das griechische Haushaltsdefizit die Finanzmärkte schockierten. Der Angriff auf den Euro ging mit einer Flut höchst willkommener Berichte in den amerikanischen und britischen Medien über das unmittelbar bevorstehende Auseinanderbrechen der EU und des Euro einher. Die Hedge-Fonds setzten Fremdkapital in enormer Höhe ein – oftmals das 20-Fache des eigenen Einsatzes gegen den Euro. Dabei haben sie auch ein Vielfaches verdient: manchmal Gewinne in Höhe von 100 Prozent innerhalb weniger Tage, mit geborgtem Geld.

Wall-Street-Insider George Soros begann seinen Propaganda-Angriff auf den Euro in Davos, nur Tage nach einem Geheimtreffen in New York.

An dem New Yorker Geheimtreffen, über das das Wall Street Journal in der Ausgabe vom 26. Februar berichtet, nahmen neben dem Milliardär und Hedge-Fonds-Spekulanten George Soros vom 27 Milliarden Dollar schweren Soros-Fund-Management auch Vertreter von SAC Capital Advisors LP, Greenlight Capital und andere nicht namentlich Genannte teil. Sie einigten sich auf ein konzertiertes Vorgehen gegen den Euro, wobei die griechische Finanzkrise als Hebel benutzt wurde, um dem Ganzen Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Am 3. Februar habe ich meinem Artikel »Washingtons Währungskrieg gegen den Euro« (erschienen in KOPP Exklusiv, Ausgabe 06/2010) dargelegt, wie sich derselbe George Soros beim Weltwirtschaftsforum in Davos für die geplante Zusammenarbeit bei dem Angriff auf den Euro ausgesprochen hat. Gegenüber der Presse erklärte er damals, es gebe keine »attraktive Alternative« zum Dollar – de facto ein Signal für eine Attacke auf den Euro, den viele noch vor einem halben Jahr als Alternative zum Dollar als Weltwährung betrachtet hatten. Soros unterstrich, die »Probleme« des Euro machten ihn als Ersatz-Reservewährung untauglich.

Soros’ abfälligen Bemerkungen schloss sich der prominente New Yorker Wirtschaftswissenschaftler Nouriel Roubini an, der behauptete, die Haushaltsschwierigkeiten in Europa führten zu dem »wachsenden Risiko« der Aufspaltung der Einheitswährung: »Nicht in diesem oder in den nächsten zwei Jahren, aber irgendwann könnte die Währungsunion zerbrechen.« Bezeichnenderweise unterhalten sowohl Roubini als auch Soros enge Verbindungen zur Regierung Obama. Soros gehörte zu den ersten Spendern für Obamas Wahlkampf und Roubini ist mit Finanzminister Timothy Geithner gut befreundet.

Konzertierte Finanzattacken auf den Euro haben dem Dollar in einem kritischen Moment Aufwind verschafft.

Um den Druck auf den Euro aufrechtzuerhalten, schrieb Soros am 22. Februar einen Kommentar in der Londoner Financial Times, der bekanntesten Finanzzeitung der Welt. Dort erklärte er: »Auch wenn Griechenland überlebt, die Zukunft des Euro ist nach wie vor unsicher.«

Die nun enthüllten Einzelheiten über das New Yorker Geheimtreffen der Hedge-Fonds, bei dem die Attacke auf den Euro geplant wurde, bestätigen erneut, was ich bereits in meinem Buch Der Untergang des Dollar-Imperiums beschrieben habe: die Kräfte des Money Trust von der Wall Street greifen zu jedem nur erdenklichen Mittel, um ihre Macht zu verteidigen. Die Höhe der Verschuldung der USA und das Ausmaß der Krise sind so gewaltig, dass es für die Regierung Obama immer schwerer wird, den Mythos der »Green Shoots«, des Aufschwungs, aufrechtzuerhalten.

Auch Goldman Sachs maßgeblich beteiligt

Die politisch einflussreiche Wall-Street-Bank Goldman Sachs, die seit dem Beitritt Griechenlands zum Euro im Jahr 2001 an den dortigen Finanzmanipulationen beteiligt war, hat bei der jüngsten Krise ebenfalls die Hand im Spiel. Am 29. Januar trafen sich Vertreter von Goldman Sachs zusammen mit einigen anderen führenden Wall-Street-Firmen in Griechenland mit dem stellvertretenden Finanzminister und Vertretern der griechischen Nationalbank. Soros’ Hedge-Fonds-Attacke begann nur wenige Tage später.

Laut dem Bericht im Wall Street Journal haben Goldman Sachs, die Bank of America und die Londoner Barcley’s Bank gemeinsam mit Soros und den Hedge-Fonds Wetten gegen den Euro abgeschlossen, während Goldman Sachs gleichzeitig als Berater für die Regierung Papandreou tätig ist, ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

Die Asien-Krise und die Krise um das britische Pfund und die EWU

Das Vorgehen der Hedge-Fonds beim Angriff auf den Euro folgt der Strategie finanzieller Kriegsführung, die Soros und andere Hedge-Fonds bereits in der Vergangenheit verfolgt haben. Soros hat 1992 mit Spekulationen gegen das britische Pfund Sterling nach eigenen Angaben eine Milliarde Dollar Gewinn gemacht – wobei Marktkenner überzeugt sind, dass damals Insider-Informationen eine Rolle gespielt haben – und die britische Regierung gezwungen, Pläne für einen Beitritt zum damals entstehenden Euro fallenzulassen. Wären Großbritannien und die mächtigen Finanzquellen der Londoner City der neuen Eurozone beigetreten, hätte das, wie viele an der Wall Street und in Washington insgeheim befürchteten, möglicherweise das Ende des Dollar als Weltreservewährung bedeutet. Die Tatsache, dass der Dollar als Weltreservewährung agiert, bildet neben dem Pentagon eine der beiden Säulen der amerikanischen Vormachtstellung in der Welt. Verlöre der Dollar diese Position, dann stünde die Zukunft des Amerikanischen Jahrhunderts, die Rolle als alleinige Supermacht, auf dem Spiel.

Ähnlich war die Lage 1997, als ein konzertierter Angriff von Hedge-Fonds, erneut unter Führung von George Soros, einen Angriff auf die Währungen und die Wirtschaft der asiatischen »Tigerstaaten« lancierte. Korea, Indonesien, die Philippinen und Malaysia, damals nachhaltige, von amerikanischer Einmischung unabhängige Volkswirtschaften, wurden durch die Attacke de facto zu Käufern amerikanischer Schulden, weil die Länder in Asien verzweifelt versuchten, sich gegen weitere Angriffe zu schützen. Wie die Sterling-Krise von 1992, so hat auch die Asienkrise von 1997–1998 den schwächelnden Dollar einige Jahre länger am Leben erhalten.

Angesichts der sich verschärfenden Depression in den USA und des Ausmaßes der Bankenprobleme, die von Tag zu Tag schwerer werden, ist die Zukunft des Dollars mehr bedroht denn je. Aus diesem Grund dramatisieren einflussreiche Kreise an der Wall Street, der Federal Reserve und im US-Finanzministerium die relativ überschaubare Krise in Griechenland zum übertriebenen Bild eines »Zusammenbruchs der EU«, weil sie hoffen, damit für ausländische Zentralbanken den Euro als Alternative zum Dollar unattraktiv zu machen. Damit soll nicht gesagt sein, der Euro und der Vertrag von Maastricht seien ein Modell einer gesunden Alternative zu den Problemen der Dollar-Zone. Sie sind alles andere als das. Es soll nur gezeigt werden, welcher geopolitische Machtkampf hinter den Kulissen tobt, um das Sinken der Dollar-Titanic zu verhindern.

ORIGINAL: http://info.kopp-verlag.de/news/geheimtreffen-in-new-york-attacke-auf-den-euro-um-den-dollar-zu-staerken.html

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